Gute Schuhe

Es müssen nicht immer Louboutins sein. Und ehrlich: Was hat Louboutin schon gemacht außer den Christian reicher. Weil wir schon bei reich sind – TOMS Shoes machen auch reich. Und reicher.

Nicht nur ihren Gründer Blake Mycoskie. Sondern alle Kinder der 3. Welt, die ein Paar seiner Schuhe gratis kriegen. Für jedes Paar, das er in seinen Stores oder online (www.toms.com) verkauft, geht ein Paar an ein Kind.

Inzwischen sind 1,5 Millionen Schuhe in 50 verschiedenen Ländern der Welt verschenkt. Motto: One For One.

Blake startete sein Business nach einem Trip nach Argentinien 2006. Die Armut, die er sah, inspirierte ihn. Kinder ohne Schuhe sind gesundheitlich benachteiligt, können und dürfen oft nicht in die Schule gehen, weil Schulen in vielen Ländern barfuß nicht erlauben. Der argentinische „Alpargata“-Shoe-Style wurde zum Vorbild für TOMS Produktion. Nach dem Erdbeben in Haiti engagierte Mycoskie haitische Künstler und solche, die es werden wollen, Schuhe zu bemalen. Und weil das Business so erfolgreich wurde, baute er aus. Seit neuestem gibt es neben T-Shirts und Sweatshirts auch Sonnenbrillen. Für jedes verkaufte Paar bekommt ein Mensch eine medizinisch notwendige Brille oder eine Augenoperation.


Attitude mit meinen neuen TOMS Sunglasses

Seit 2008 gibt es den One Day Without Shoes-Tag im April. Blake Mycoskie hat ein inspirierendes Buch geschrieben, das zum Bestseller wurde: Start Something That Matters. Wie schön, dass es möglich ist reich zu werden, indem man Gutes tut. Die Schuhe sind nicht nur ungeheuer bequem, sondern extrem cool. Genau wie die Sonnenbrillen. Genau wie der Store.

Ich kenne Blake quasi von um die Ecke. Sein Store TOMS, mit coffee bar, pressed juices, free wifi und nettem backyard, sieht so aus, als könnte er in San Francisco sein. Oder auf der Lower Eastside in Manhattan. Ist aber auf L.A.s coolster Straße, Abbot Kinney Blvd. Blakes Verlobte – jetzt Ehefrau – Heather traf ich vor einem Jahr bei einem einwöchigen spirituellen Intensivseminar. Wir wurden schnell Freunde. Beide sind wunderbare Menschen. Nicht Gutmenschen, sondern gute Menschen.


TOMS auf Abbot Kinney, Venice, CA

Ach ja, und teuer sind weder die Schuhe noch die Sonnenbrillen. Siehe www.toms.com.

Blake und Heather 


Auch Charlize Theron liebt ihre TOMS


Konnte nicht widerstehen: ein T-Shirt für mich und Schuhe für meine Nichte Emelie

04. Mai 2013  / 22:13 Uhr  / by Elisabeth Sereda  / 1 Kommentar  / Labels New&Trendy, Friends, Best Places, Elisabeth Sereda

1 Kommentar

  1. Alpargatas oder Espandrilles, wie sie hierzulande auch heissen, hab ich schon. Aber Sonnenbrillen kann man nie genug haben! Da mache ich gerne mit.


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