Für das Projekt “Horizon Field”, präsentiert vom Kunsthaus Bregenz, hat der britische Künstler Antony Gormley 100 lebensgroße Abbilder der menschlichen Körpers aus Gusseisen gießen und auf 150 Quadratkilometer verteilt in den Vorarlberger Bergen aufstellen lassen.
Noch bis April 2012 stehen Gormleys “Menschen” bewegungslos und schweigend auf 2.039 m Höhe, erreichbar ist die bisher größte in Österreich realisierte Landschaftsinstallation mit der Bergbahn Lech-Oberlech, die Auffahrt dauert ca. 30 Minuten, ab der Bergstation wandert man noch eine gute Viertelstunde bis zur Kriegeralpe.
Warum stellt Gormley seine Skulpturen eigentlich in der freien Natur auf? “Einer der traurigen Aspekte unserer kulturellen Erfahrung ist für mich, dass wir von der Kunst erwarten, dass sie in Museen lebt. Es ist eine Art Abhängigkeit, wie bei einem Körper im Krankenhaus. Ich möchte Kunst lieber in der realen Lebenserfahrung eingebettet sehen, offen für alles wie ein Baum, ein Berg oder der Himmel.”
Wie die Skulpturen auf den Berg kommen, zeigt dieses Video (Achtung, es macht einen ziemlich schwindlig):
Mich würde ja jetzt noch eins interessieren: Kann man die auch für den eigenen Garten kaufen?
Alle Infos zum Projekt “Horizon Field” gibt’s auf www.kunsthaus-bregenz.at.





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Tolles Konzept, allerdings finde ich das Video mit dem “Erhängten” dann doch etwas befremdlich!