Ein Wochenende am Land

Meine liebe Freundin Janina hat mich eingeladen, sie zu einem Wellnesswochenende zu begleiten, um mit ihr ein wunderbares Hotel zu besuchen – Hotel Forsthofgut.

Der Erholung wegen beschlossen wir, das Auto in Wien zu lassen, und buchten uns zwei Zugtickets nach Saalfelden, wo wir abgeholt werden sollten.

Um 7 Uhr morgens sind wir am Hauptbahnhof verabredet.

Nachdem ich am Vorabend ein wenig aus war und nicht so richtig viel geschlafen habe, begegnete ich dementsprechend erholungsbedürftig Janina am Bahnsteig. Mehr als ein allumfassendes Lächeln bekomme ich zur Begrüßung in aller Hergottsfrüh nicht 🙂 .

Die Sonne scheint, ich halte in der einen Hand einen doppelten Starbucks-Espresso, in der anderen meinen Samsonite und steige vergnügt in den Großraumwaggon ein, wo ich mit meiner charmanten Begleitung einen herrlichen Platz mit Tisch einnehme.

Janina ist bekannterweise ein redseliger Mensch. Heute verschlägt es ihr allerdings einige Male die Sprache, da ich sie in meinem Zustand zu verstören scheine.

Die Großeltern am „Nebentisch“, die ihrem Enkerl um 9 Uhr morgens eine Dose Bier in die Hand drücken, stehlen mir dann allerdings die Show.

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Nach vier Stunden Zugfahrt erreichen wir Saalfelden. Die Wartezeit auf unseren Fahrer verkürzen wir im Bahnhofscafé mit einem „Schüler-Chicken-Bosna“. Und einem Radler aus der Dose.

Die absurde Kombination aus Thai-Bedienung, multikultureller Snackvariation, Bahnhofscaféeinrichtung, dementsprechenden Gästen, übernachtiger Wahrnehmung meinerseits, die Berge zum Greifen nahe und Janinas beunruhigendem Schweigen sucht ihresgleichen.

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Cut.

Wir sitzen mit einem Glas Muskateller auf der Terrasse des Forsthofguts.

Ich hab ja schon vieles gesehen, aber dieses Hotel verschlägt mir den Atem.

Jedes Detail ist architektonisch so geschmackvoll durchdacht, ich würde die Zuständigen blindlings mein komplettes Haus designen lassen.

Das Servicepersonal scheint einzig dafür eingeschult worden zu sein, jeglichen Wunsch zu erfüllen und uns dem Paradies ziemlich nahe fühlen zu lassen.

Die Küche kann nicht nur theoretisch mit unzähligen Hauben und Auszeichnungen aufwarten, sondern beweist sich auch praktisch bei „breakfast, lunch and dinner“.

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Der mehrstöckige Wellnessbereich wartet mit großzügiger Raumaufteilung auf, geschmackvollen Ruheräumen und unzähligen Saunavarianten.

Den Pool betritt man im Haus und verschmilzt im Outdoorbereich mit der unvergleichlichen Kulisse des Steinernen Meeres.

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Der Fitnessbereich lässt keine Sport-Streber-Wünsche offen, zog uns jeden Morgen um 8 Uhr in seinen Bann und vergrößerte die Vorfreude auf das reichhaltige Frühstück ungemein.

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Es fiel mir schwer, das Forsthofgut zu verlassen, und ich werde gewiss wiederkommen.

Ich hoffe, Janina kommt mit 🙂 .

Fotos: New York Girl, Naturhotel Forsthofgut

05. Juli 2016  / 11:36 Uhr  / by New York Girl  / 0 Kommentare  / Labels Uncategorized, New York Girl

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