Wieder zurück im Society-Leben

Eigentlich hatte ich mich nach den Filmfestspielen wieder voll in das Society-Leben von “Good old Austria” gestürzt. Innerhalb weniger Tage hatte ich so ziemlich alle Promis von Anna F. über die Lugners bis zu Cathy Zimmermann getroffen. Manche sogar mehrmals. Und dann begegnete mir auch noch eine gute alte Bekannte, die mir in Cannes schon mehrmals über den Weg gelaufen war. Eva Longoria Parker, die natürlich gleich ihren Tony mitbrachte. Nun habe ich sicher zusammengezählt von ihr so viele Bilder, das meine Enkelkinder (die ich zwar noch nicht habe) sie noch verkaufen können. Mich wird sie auch sicher nicht vergessen. War ich doch der einzige, der sie bei der Ankunft in Wien erwischte. Wo man sich danach fragte: “Wer hat beim Flug aus L.A. über Paris nach Wien mehr gelitten, der mitgebrachte Polster oder sie?”

Eva Longoria vorher... und nachher!
Eva Longoria vorher / … und nachher!
Copyright: Starpix / Alexander Tuma*

Ja, dann riss mich leider eine benachrangte Autofahrerin, auf dem Weg zu einem Termin in Baden, aus der schönen Welt der Fotografie. Mehrere Tage elende Schmerzen. Geprellte Beine, Rippen, Hände. Fragt sich natürlich, was ist schlimmer? Der Unfall oder die Lugners? In dem Fall der Motorrollerunfall.
Aber wie es sich für einen richtigen Büdeljäger gehört, versucht man halt, nach einigen Tagen Krankenstand die Schmerzen zu vergessen, und schmeißt sich wieder in die Adabei-Szene.

Und der Einstig war fast so hart wie der Asphalt, auf den ich einige Tage zuvor gestürzt bin.

Hurra, der Jesus kommt! Und alle waren ganz narrisch nach dem Herrn Luz, seines Zeichens DJ, Model und der Herr “Im Bett mit Madonna”. Ich frage mich meist schon, wenn David Furnish irgendwo über den roten Teppich marschiert, wird der schon mehr gefeiert als sein Ehemann oder Frau Elton John. Auch wenn er ein sympathisches Kerlchen ist.

Der Jesus übrigens auch! Wäre da nicht ein ganzer Tross Wichtigtuer. Ein Manager und sonstige Typen. Ich glaube, der war der Erste, der jemals im Hotel The Ring bei der Seite irgendwo über die Küche reingeführt wurde. Wahrscheinlich hat er sich dabei gedacht, hier in Wien schauts bei den Hoteleingängen noch so aus wie in Russland vor 40 Jahren?

Auf jeden Fall war um 20.36 ein roter Teppich angesagt. Gekommen sind Julian Khol, Alexander und Irene Mayer und Paul Koch mit seiner Frau. Das ist der Juniorchef von KIKA. Ja und sonst war’s fad. Schön war nur zuzusehen, wie sich da die meisten Clubbinggeher angezogen und benommen hatten. Die meisten waren sowieso nur aufgeputzte Mädls.

Und wenn man so ins etwas spärliche Publikum hineinhörte, interessierte die Buben nur eine Frage: “Wie ist es mit Madonna im Bett?” Ja, und die Mädls? Die haben’s nicht laut ausgesprochen, aber ihre Augen und Hysterie verrieten alles. “Wie ist Jesus im …?” Immerhin fuhr der Göttliche fast pünktlich mit 45 Minuten Verspätung vor. Eigentlich durften nur 3 verschiedene Medien mit ihren Fotografen den DJ extra treffen.

Meine Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Ich war dann der 4.von 3. Um Mitternacht sollte er seine Platten auflegen. Ich glaub aber, es war ein Laptop. Alle platzierten sich vor dem fast 2 Meter hohen Pult und wollten Jesus sehen. Ein ganzer Haufen Medien und Diskofotografen wollten ihn auch vor die Linse bekommen. Nur so war’s dann doch nicht ganz. Erst um 2 Uhr früh betrat er die Bühne. Ich konnte schon fast nicht mehr die Kamera halten. Nachdem zuvor 2 Stunden lang mit wahrscheinlich 100.000 db die Musik auf mich regelrecht einschlug. Mir ist heute noch schlecht. Aber vielleicht bin ich auch nur zu alt für sowas? Die jungen Fotografenküken neben mir haben auch nicht mehr gut ausgesehen. Und dann kommt endlich der liebe Mann und hat auch noch Probleme, weil die Anlage nicht richtig funktioniert. Egal, ein paar Bilchen und ab nach Hause. Es ist ja schon eigentlich ein neuer Tag angebrochen, und ich muss 4 Termine machen.

Auch dem Chili-Team war fad im Volksgarten
Auch dem Chili-Team war fad im Volksgarten
Copyright: Starpix / Alexander Tuma*

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Oh, sieh da… … der Luz…
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…ist da!!!!
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Nach wenig Schlaf zu Mittag gleich einmal ein Termin für eine Reportage, die irgendwann in den nächsten Tagen im Kurier erscheinen soll. Später geht’s in die Hörbiger Villa, wo das “gutgebrüllt”-Kinderensemble aufspielt. Das von Maresa Hörbiger und Karlheinz Hackl gegründete Theater am Himmel, eben in der Hörbiger Villa, ist schon eine feine Sache und meist auch gute Leute dort. Aber darüber kann ich mir an dem Tag keine Gedanken machen. Schnell fotografieren und mit dem ramponierten Motorroller (und Fahrer) ab zum zeitgleich stattfindenden Kanzlerfest ans andere Ende von Wien.

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Der Kanzler mit seinen beiden Damen / Regen? Kein Problem: Franziska Weisz, Barbara Stöckl, Andrea Händler
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Vera und Gusi war das Unwetter egal. Sie hatten trotzdem Spaß. / Bild der Woche: Freda Meissner-Blau mit einem SPÖ-Schirm
Copyright: Starpix / Alexander Tuma*

Dort wartet der Bundeskanzler sicher schon auf mich. Und auf ca. 3.499 andere geladene Gäste. Aber ich hab Glück. 40 Sekunden vor mir, erklärt mir ein befreundeter Security, ist der Kanzler eingetroffen. Ich schnell rein und sehe schon die Kollegenschaft heftig den Bundeskanzler fotografieren, während er zum Park des Hotels geht. Ich stürze hin und stelle einmal gleich zur Sicherheit ein paar Bilder mit seiner Frau. Gut, dass es vor einem Standl mit Kaffee war. Da hat sich der Kanzler gleich einen Becher reingeleert und gemeint, dass dies sicher die wichtigste Sache für uns Fotografen auch ist. Wie recht er hatte mit der Bemerkung wenig Schlaf, viel Arbeit. Wie ich dann gemeint hatte, “Herr Bundeskanzler, ein Foto mit Ihren beiden Damen bitte”, hat er gegrinst und gewusst, was ich meine. Werner Faymann mit seiner Frau und der Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas.

Und weil die Sicherheitsmenschen gerade die Umgebung beobachteten und kein Pressesprecher in Griffweite war, zückte ich mein Mikro und fragte ihn gleich was. Ob er einen privaten Garten hat? Gartenfeste dort veranstaltet und wer da der Chef ist. Sichtlich hat ihm das Thema gefallen, und wie sich herausstellte, grillt er gerne, und Kochen ist ihm auch eine Freude. Wie seine Frau bestätigte, kocht er sogar sehr gut. Am liebsten mag sie, wenn er italienisch kocht. Natürlich musste ich da nachfragen, ob ein österreichischer Bundeskanzler das darf? Da lachte er tatsächlich entspannt. Anscheinend dürften ihm meine spitzbübischen und unpolitischen Fragen gefallen haben. Später hatte er eh nicht wirklich was zu lachen, nachdem der Sturm und ein Unwetter über das Gartenfest gezogen ist.

Wie es dann weiter gegangen war, darüber konnte ich mir keine Gedanken machen. Ich musste noch in die Volksoper. Dort bat man zur Premiere von “Die Entführung aus dem Serail”. Ein Heimspiel. Wie immer schnell den Schlussapplaus, die im Publikum sitzenden Promis (Dagi Koller, Maria Happel, Brigitte Just, Christian Kolonovits, Guggi Löwinger u.a.) ablichten und dann hinter die Bühne zu den Hauptakteuren. Fertig. Nach Hause und Bilder verarbeiten. Nur mit dem Früher-schlafen-Gehen wurde es dann doch nix. Im Bildbearbeitungsprogramm war was verstellt, und so wurde alles in unbrauchbar kleine Bilder umgewandelt. Der Scherz zu meiner neben mir sitzenden Frau “Du bist schuld, du hast mich abgelenkt” kam dann auch nicht gut an. Und so saß ich dann alleine noch Stunden vorm Computer…

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Maria Happl und Dagi Koller hats gefallen / Andrea Bogner, August Zirner, Kristiane Kaiser hinter der Bühne
Copyright: Starpix / Alexander Tuma*

PS: Und weil es angeblich gut ankommt, werde ich versuchen, wöchentlich ein wenig von den Promievents zu berichten.

*Alle Fotos Copyright: Starpix / Alexander Tuma. Weiterverwendung nicht gestattet.

14. Juni 2010  / 12:18 Uhr  / by Alexander Tuma  / 32 Kommentare  / Labels Alexander Tuma, Uncategorized

32 Kommentare

  1. irrtum, ich möchte nichts abschaffen, außer der society-berichterstattung. nein, nicht mal die möchte ich abschaffen, nur das interesse an ihr. dann schafft sie sich von selbst ab. das interesse an allen anderen erwähnten gegenständen möchte ich sogar deutlich erhöhen.

    die leute sollen klüger werden, nicht dümmer, damit sie mehr herr über ihr leben werden. daher sollen sie wichtiges lesen und anschauen und unwichtiges weglassen.

    eskapismus in diesem zusammenhang meint: die menschen werden mit den blödheiten der diversen celebrities ruhig gestellt, damit sie sich keine gedanken machen über ihr mieses leben. damit sie jeden morgen weiter brav in ihrem hamstereradl tanzen.

  2. keiner glaubts mir ausser meinem US-steuerberater, der die rechnungen sieht, aber: ich lese tatsächlich keine society-berichterstattung hier, habe keine abonnements zu zeitungen wie people, us und wie sie alle heissen, sondern nur für den new yorker. ich klicke auch schon lange nicht mehr auf tmz, etc. behindert das meinen job? nicht im geringsten! erhöht es meine lebensqualität? JA!!!! ich hab aufgegeben, den ganzen scha…. zu lesen, als ich immer wieder dazu gezwungen wurde, latrinengerüchte zu dementieren (brangelina trennen sich und so) mir gehts viel besser seit ich mich nicht mehr zumülle. Ja, und ich schaue auch keine reality shows. dafür aber wirklich gutes TV wie The Good Wife, Rescue Me, Big Love, Dexter, Weeds, Californication. heiss zu empfehlen, wenn ihr das in die Finger kriegt. und ich stelle gerade meine sommerbuchliste zusammen…

  3. “und ich wiederum träume von einer welt, in der es überhaupt keine society-berichterstattung gibt, weil jeder sein eigenes leben so interessant findet, dass er derartigen eskapismus-kas nicht notwendig hat. “…
    Schön aber Sport, Politik, Chronik, TV, Kino am besten alles gleich abschaffen, damit man sich nunmehr mit sich selber beschäftigt! Aber ob man das wirklich will? Abgesehen hätten wir alle keinen Job mehr wenn wir uns nur mit uns selber beschäftigen würden. Das ist so wie man sich manchmal wünscht auf einer einsamen Insel ganz alleine zu sein. Nur mit einem Hacken. Spätestens nach 1 -2 Wochen geht es einen so wie es wohl den Neandertaler gegangen ist? Sitzen und warten das wo ein Blitz einschlägt und es zum brennen anfängt. Und dazwischen hoffen nicht von den Viechern gejagt zu werden die man selber gerne fressen würde. (so stelle ich mir einmal in meinen primitiven Gedanken deren Tagesablauf vor). Aber wer weiß vielleicht sind so manche Höhlenzeichnungen ja auch Society Berichterstattung von Steinzeit Schillers oder Lugners?
    Man kann aber natürlich auch ganz einfach nur Daumen drehen. Ist auch eine nette Form sein Leben Interessant zu finden.
    Und immerhin habe ich mir einmal erklären lassen dass in den meisten Zeitungen die Gesellschaftskolumnen und Sport den größten Leseranteil haben.
    Irgendwie kommen mir die Anti-Society-Kommentare so vor wie jene die immer über die Lugners schimpfen. Und meinen „Na den Scha… schau ich mir nicht an. Die sind ja unerträglich.“ Und seltsamerweise regen sie sich dann immer genau über das auf was in der letzten Sendung zu sehen war. Obwohl sie sich das ja nie ansehen.
    Und wenn einen die society-berichterstattung nicht interessiert ein einfacher Tipp! Weiterblättern und seine eigene Kolumne lesen und so sein eigenes Leben so interessant finden. ….hoffentlich ist dass dann wirklich ein Traum und nicht ein Alptraum?
    Aber Spaß bei Seite: Vielleicht sollte man ganz einfach nur toleranter im Leben sein !

  4. ich schau auch grad parallel. die nächste schweinspartie mit mauern und verteidigen und so…

  5. schau dir “A Prairie Home Companion” vom alten Altman an. So, und jetzt muss ich mich auf Spanien-Schweiz kontentrieren, wenn ich schon extra so früh aufgestanden bin – um 7. Is ja lächerlich, dass die Espanos den Käsern noch immer kein Tor abgenommen haben!!!

  6. und über ihr talent kann ich nix sagen. ich hab sie erst einmal in einem film gesehen, in “herbie”, weil meine kinder das sehen wollten. da war sie immerhin fast so gut wie das auto.

  7. wie schon vorher ausgeführt: es ist kaum möglich, nicht hinzusehen, weil gewisse bilder überall sind.

    aber ich gebe zu: linzis ti.. äh mö … äh, dings tun optisch nicht weh.

    sorry elisabeth: ich kenn sie halt nicht persönlich, nur das bild, das von ihr vermittelt wird. und dasd ist entsetzlich.

  8. Ja, klar. Die bösen Medien zwingen euch Männer große Linsi-Brüste anzuschauen.

  9. ich mag das ja gar nicht, wenn man die linzi mit der paris und der pem in einen topf haut: die linzi is ein armer narr mit widerwärtigen eltern, die das kind von geburt an ruiniert haben. aber es ist hochtalentiert. sagen und sagten immerhin robert altman, meryl streep, jane fonda und robert deniro. und es hat einen wunderschönen busen

  10. naja, weil das so elend machoid klingt! nur kann ich ja gar nichts dafür, sondern die medien mit ihren abbildungen.

  11. Aha und wieso sorry? Bitte um Erklärung!!!!!!!!!!!!!!!!!

  12. ja, schön und groß, sorry.

  13. Ist der linsi-busen irgendwie besonders?

  14. ja, durchaus. vor allem aber busen

  15. Naja, jetzt übertreib mal nicht. Du hast ein Gesicht vor Dir, wenn Du linsi lohan liest?

  16. ja, da gilt auch, was ich vorhin sagte: es ist nicht möglich, die linzi lohan NICHT zu kennen, wenn man es sich auch noch so sehr wünscht.

  17. Na, Du weißt es ja anscheinend auch! Wer die Linsi richtig schreiben kann, ist fast ein Profi ;-)

  18. dafür weißt du, was ein lindsay lohan ist und was ein paris hilton ist und was ein pam anderson ist.

  19. ich hab genau die frage vor ein paar jahren ernsthaft gestellt – alle haben mich angeschaut als ob ich vom mond käme, dabei wars nur L.A.

  20. ich würde jetzt gernr sagen können: was ist eine schiller?
    aber ich weiß, was das ist – allein das ist schon schlimm genug. es ist nicht möglich, schiller nicht zu kennen.

  21. Warum gibt es kein Foto vom Fotografen in der Friends-Kolumne ?

  22. Maria, bist Du ernsthaft! Hab übrigens die Schiller heut beim Billa in Hietzing getroffen. Sie trug Mörderhighheels und eine schwarze Riesen-Sonnenbrille. Ihre Haare sahen aus wie altes Heu. Es war großartig! Alle haben geglotzt und hinter vorgehaltener Hand gekichert und getuschelt. Sie hat nur Bananen gekauft. Ich fand es trotzdem sehr lustig, obwohl es nicht wichtig war. Einfach LUSTIG!!!! Haha!!!!! Ist das okay?

  23. nein, ich rede von gewissen tageszeitungen und wochenmagazinen.

    und ja: ich finde das leben zu kurz, um auch nur eine sekunde mit den kapriolen der familien lugner oder woods oder pitt zu verschwenden.

  24. Klar, gibt es auch special-interest-Medien im Bereich Society. Warum auch nicht? Wieso stößt Du Dich daran? Empfehle Dir Schokopudding von “Landliebe” – der ist NICHT grauslich. Du willst täglich nur mit dem wirklich Wichtigen konfrontiert werden? Also ich nicht!!!!!!!!!

  25. aber es gibt ganze medien, die nahezu ausschließlich aus schokopudding bestehen. und der schokopudding heutzutage ist extrem grauslich.

    aber ich seh hier eine schöne marx-abwandlung: religion ist opium für das volk, societykram ist schokopudding für das volk.

    das ergebnis ist das gleiche: ablenkung vom wirklich wichtigen.

  26. Klassisches Guido-Statement! Ich finde Sportberichterstattung auch öd, aber ich muss sie ja nicht lesen. Eine Zeitung ist ein großes Buffet, jeder nimmt sich das, was ihm schmeckt. Promi-Geschichten sind wie ein Schokopudding. Keiner verhungert, wenn es ihn nicht gäbe, ab und zu ist Schokopudding aber sehr lecker :-)

  27. und ich wiederum träume von einer welt, in der es überhaupt keine society-berichterstattung gibt. weil jeder sein eigenes leben so interessant findet, dass er derartigen eskapismus-kas nicht notwendig hat.

  28. Wem sagst das liebe Lisl. Ich hatte mal in Cannes einen jungen Mann fotografiert mit seiner Mami und Omi. Von Wien habens dann angerufen O-Ton “Wer ist den der blede Buar?”. Ich sagte das wird der neue Jung-Topstar! Sie habens dann nicht gedruckt. 4-5 Monate später ist Titanic ins Kino gekommen und plötzlich wolltens alle den “bleden Buarm” namens Leonardo Di Caprio. Aber die Tageszeitung gibts eh nimmer.
    Ja und da gebe es viele solche Geschichten.

  29. Alle Daumen hoch für Tuma. Hatte viel Spass beim Lesen der Cannes-Kolumne. Am Bericht liegt es ja nicht, nur an den total uninteressanten Leuten. Es war klasse, wie er den Blecha als Sidekick in die Cannes-Story eingebaut hat, da kriegte man gleich so ein heimeliges Feeling. Leider funktioniert es umgekehrt nicht. Wenn die Hauptsache die österr. “Prominenz” ist und Longoria der Sidekick…das haut für mich dann nicht so gut hin. Aber da kann er nix dafür. Seine Berichte sind ohne Frage ausgezeichnet!

  30. Freut mich sehr, dass tuma wieder schreibt, welcome back Alexander, wir haben Sie schon vermisst !
    !

  31. schuld daran sind nicht nur die einfallslosen Societyreporter sondern vor allem ihre Chefredakteure. Die wollen gar nix neues! Ich kann mich an eine Geschichte erinnern, wo ich vor mehr als 15 Jahren eine Woche lang gestritten habe, weil ich 2 Interviews unterbringen wollte: eins mit einer gewissen Gwyneth Paltrow und eins mit einer gewissen Angelina Jolie. “Woll ma ned, die kennt jo kana!” kam die Ablehnung. “Aber die werden Weltstars! Glaubt es mir!” Nix da. Ich lache zuletzt…

  32. Die Austro-Promi-Szene ist zum Weinen. Gibt es denn wirklich keine neuen Leute über die man schreiben kann, keine jüngere Generation! Bitte gebt uns neue Menschen ohne Unterhosen, Fesche Weiber in geilen Klamotten. Männer mit interessanten Jobs oder Hobbies. Es reicht mit den scheintoten Uraltweibern und billigen Politikern. Immer nur zwischen Otto Schenk und Dagmar Koller, Schiller, Lugners und ORF-Moderatoren, das kann’s doch nicht sein. Da wird auch die beste Society-Reportage zum Gähn-Fest…..sorry.


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